Über Klassenanker

Ich wollte meinen eigenen Schulalltag leichter machen.

Ich bin Sabine, Lehrerin und Mama von vier Kindern. Klassenanker ist entstanden, weil ich im Schulalltag selbst nach einer ruhigeren, zusammenhängenden Lösung gesucht habe – und keine der vielen Apps, die ich ausprobiert hatte, wirklich zu meinen Abläufen passte.

Sabine, Lehrerin und Entwicklerin von Klassenanker, vor einer digitalen Tafel im Klassenraum

Warum ich angefangen habe

Mein Alltag ist voll: Unterricht, Vorbereitung, Beobachtungen, Gespräche, spontane Gedanken – und zu Hause vier Kinder. Zeit und Aufmerksamkeit sind für mich keine abstrakten Begriffe, sondern etwas sehr Konkretes.

Ich habe viele Apps ausprobiert. Manche halfen für einzelne Aufgaben, andere waren umfangreich, aber keine traf meinen Schulalltag als Ganzes. Informationen lagen an verschiedenen Orten, Abläufe mussten an die Software angepasst werden, und aus Organisation entstand oft neue Organisation.

Also wollte ich zunächst nur mein eigenes Problem lösen: einen ruhigen Ort schaffen, an dem Gedanken, Planung, Unterricht und Dokumentation zusammengehören.

Aus meiner Lösung wurde Klassenanker

Was zuerst nur meinen eigenen Alltag erleichtern sollte, wurde Schritt für Schritt zu Klassenanker. Ich habe ausprobiert, verworfen, vereinfacht und im Unterricht weitergedacht. Funktionen entstehen nicht, weil eine lange Liste beeindruckend aussieht, sondern weil im echten Schulalltag etwas fehlt.

Mit der Zeit wurde deutlich: Viele der kleinen Reibungen, die mich jeden Tag beschäftigt haben, kennen auch andere Lehrkräfte. Deshalb öffne ich Klassenanker nach und nach – bewusst, damit Rückmeldungen wirklich in die Entwicklung einfließen können.

Klassenanker begann als meine eigene Lösung. Heute wächst daraus ein digitaler Arbeitsplatz für Lehrkräfte.

Was mir dabei wichtig ist

Drei Überzeugungen tragen jede Entscheidung – auch die ruhige, reizarme Gestaltung, weil Aufmerksamkeit im Schulalltag knapp ist.

Aus dem echten Schulalltag

Ich entwickle entlang tatsächlicher Abläufe – und prüfe neue Lösungen dort, wo sie später tragen müssen: im Unterricht.

So viel wie nötig

Klassenanker soll nicht durch Funktionsfülle beeindrucken. Entscheidend ist, ob etwas im Alltag wirklich Ruhe, Klarheit oder Zusammenhang schafft.

Die Entscheidung bleibt bei der Lehrkraft

Klassenanker darf erkennen, ordnen und Vorschläge vorbereiten. Was übernommen, verändert oder verworfen wird, entscheidet immer die Lehrkraft.

Wo Klassenanker heute steht

Klassenanker befindet sich in der Beta und wächst Schritt für Schritt im laufenden Schulalltag. Was bereits verfügbar ist, woran ich arbeite und welche Richtungen ich erkunde, zeigt der Klassenanker-Fahrplan.

Zum Klassenanker-Fahrplan

Klassenanker unabhängig unterstützen

Klassenanker entsteht unabhängig und wird Schritt für Schritt weiterentwickelt. Wenn du diese Arbeit freiwillig unterstützen möchtest, kannst du mir auf Ko-fi einen Kaffee dalassen.

Auf Ko-fi unterstützen ↗

Klassenanker begann mit meinem eigenen Alltag. Weiterentwickelt wird es mit jedem echten Blick darauf, was Lehrkräfte im Schulalltag wirklich brauchen.

Sabine
Lehrerin, Mama von vier Kindern und die Person hinter Klassenanker